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Großpferde ab dem 27. und Kleinpferde ab dem 30. Lebensjahr bekunden Mühe, Raufutter in der gewohnten Menge aufnehmen zu können.

Die Pferdebesitzer müssen feststellen, dass ihre in die Jahre gekommenen Pferde trotz intensiven Kauversuchen nicht mehr in der Lage sind,  Heu und Stroh abzuschlucken. Aus dem vorgekauten Raufutter gelangt nur noch Saft und Speichelmasse in den Schlund. Die groben Fasern werden zu kleinen Ballen geformt und wieder ausgespuckt.

Weil sich bei alten Pferde die Zahnstellung und Zahnbeschaffenheit negativ verändert, sind diese nicht mehr in der Lage, Raufutter in eine Faserlänge von unter 10 mm zu zerkleinern. Um Anschoppungen und Koliken zu vermeiden, hat die Natur der Pferde eine "Abschlucksperre" eingerichtet.

 

 

Wir müssen uns bewusst sein, dass ein in freier Natur lebendes Pferd mit diesem Alter an seine Überlebensgrenze stößt.

Ohne sperriges Raufutter im Magen- und Darmtrakt fällt die Verdauung und der durch „Walkbewegungen“ aktive Futtertransport durch die Därme in sich zusammen, was zwangsweise zum Tod führen wird.

Heute sind wir in der Lage, Heuersatzfuttermittel mit der Extrudertechnik so aufzubereiten, dass auch 30 jährige (und ältere) Pferde Fasern in der gewünschten Länge und mit dem nötigen Zellaufschluss aufnehmen können. (Info über Marstall Typ ProSenior)

Durch die Ergänzung mit dem hochverdaulichen Müslifutter "Senior-Plus" als Energieträger können alte Pferde bis ins hohe Alter gesund ernährt werden..

Die tägliche Abgabe von aufgeschlossenen Leinsamen, oder die Verabreichung von 2 bis 3 Mashfütterungen pro Woche, wird die optimale Funktionstüchtigkeit des Verdauungstraktes unterstützen.